Fred Otto, Stadtbaurat in Chemnitz


 

   Die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts waren nach dem Ersten Weltkrieg für die Stadtentwicklung von Chemnitz von besonderer Bedeutung. Chemnitz verzeichnete von 1918 bis 1930 einen Bevölkerungszuwachs von 278.000 auf 360.250 Einwohner.

Diese Jahre, besonders ab 1924 gelten als die „Goldenen Zwanziger“. In ihnen entstanden unter der Amtsführung von Martin Alfred Otto, genannt Fred Otto beachtenswerte Bauten, wie u.a. das architektonische Ensemble von Verwaltungsgebäude des städtisches Wasserwerkes Theresenstraße, die Industrieschule, das Realgymnasium und das städtische Altersheim am damaligen Karl-Marx-Platz. Fred Otto schuf die Sparkasse am Falkeplatz, das Stadtbad, die Volksschule Borna und noch vieles mehr.