Herausgeber:
Carl H Hahn & Peter Kirchberg

  DKW Hahn
Ein Manager und Unternehmer der deutschen Kraftfahrzeugindustrie
Hardcover / Höhe 31 cm / Breite 23 cm / Gewicht 1500 g
208 Seiten mit 400 Abbildungen
Chemnitz 2016
ISBN 978-3-910186-93-4
Preise 19,95 EUR

Erscheinungstermin 6.Juni 2016

  Der Manager und Unternehmer Carl Hahn (1894-1961) ist unter dem Ehrennamen DKW Hahn in die deutsche Automobilgeschichte eingegangen.
  In diesem Buch wird im Kontext seines Lebens sein herausragender Beitrag bei der Entwicklung von DKW und der Auto Union dargestellt. Carl Hahn begann unter dem DKW Gründer Rasmussen seine Karriere als Top-Manager, die eng mit dem internationalen Erfolgen der Automobil- und Motorradmarke DKW verbunden ist. Als im Zuge der Weltwirtschaftskrise eine Fusion der bedeutendsten sächsischen Automobilbauer unumgänglich wurde, war Carl Hahn einer der zentralen Akteure, die den Zusammenschluss im neuen Konzern Auto Union mit Sitz in Chemnitz gestalteten.
  Mit seinen Vorgaben für den technischen Fortschritt im Kraftfahrzeugbau wurde Carl Hahn eine herausragende Persönlichkeit jener Zeit. 1938 trug jeder vierte neu zugelassene Pkw in Deutschland die Vier Ringe auf dem Kühler, jeder fünfte kam aus Zwickau und jedes dritte Motorrad war eine DKW. Somit steht der Name von Carl Hahn stellvertretend für den Mythos der Marke DKW. Dieser wird u. a. durch folgende Zahlen untermauert: Bis 1945 wurden unter dem Signet von DKW etwa 500.000 Motorräder, 250.000 Personenkraftwagen und 100.000 ortsfeste Motoren mit zusammen acht Millionen PS gefertigt.
  Nach nur 13 Jahren, davon fast sechs unter Kriegsbedingungen, wurde die Auto Union liquidiert. Teile des Managements und der Belegschaft traten mit ihren jahrzehntelangen Erfahrungen den Exodus nach dem Westen an. Mit diesem Wissenstransfer begann die Auto Union dort ein neues Leben. Mittendrin und vorne dran stand auch wieder Carl Hahn, der 1950 verkünden konnte: DKW ist wieder da!
  Herausgeber des Bandes sind Carl Horst Hahn, Sohn von DKW-Hahn, welcher selbst jahrzehntelang im Spitzenmanagement der deutschen Automobilindustrie und bis 1992 als Vorstandsvorsitzender des Volkswagen-Konzerns tätig war sowie der Automobil-Historiker und Nestor der sächsischen Kraftfahrzeuggeschichte Peter Kirchberg.

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