Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium
100 Jahre Schule auf dem Kaßberg

Hrsg. v.Förderverein Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium e.V;Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium Chemnitz. Redakt.: Reibeling, Monika / Richter, Jörn

ISBN: 978-3-910186-70-5
Einband: Kartoniert
Seiten/Umfang : 128 S., mit 124 Abb. - 27 x 21 cm, Gewicht: 720 g
Chemnitz 2008
ISBN : 978-3-910186-70-5

                                        24,95 Euro

          Dieses Buch wendet sich an alle ehemaligen und gegenwärtigen
Schüler und Lehrer der Andréschule sowie Interessierten und
Kaßbergianer, um einen informativen und ebenso kurzweiligen Einblick
in 100 Jahre Schulleben zu geben. Das Gebäude des Dr.-Wilhelm-
André-Gymnasiums, eines der schönsten und imposantesten Bauwerke
auf dem Kaßberg, wurde 1908 als Volksschule eingeweiht.
In Erinnerung sowie in Anerkennung an die Verdienste des ersten
Oberbürgermeisters der Stadt Chemnitz, Dr.Wilhelm André
(1827 – 1903), erhielt die Schule zur Einweihung seinen Namen.
Mehr als 20 Autoren haben zu den verschiedensten Themen
recherchiert, Schulakten gesichtet, verborgene Ereignisse ans
Licht geholt und die Prozesse der letzten Jahre analysiert.
So wird über die Entwicklung der Andréschule als Volksschule für
Mädchen und Knaben berichtet.Weiterhin ist die Zeit der Andréschulen
als Polytechnische Oberschule I und II, die 1977 die Namen
Bertolt Brecht und Hanns Eisler erhielten, dargestellt. Ausführlich
informieren heutige und ehemalige Lehrer über die Entwicklung
und Profilierung des Dr.-Wilhelm-André-Gymnasiums seit 1993.
Doch das Buch ist mehr als eine Schulgeschichte und Festschrift
zum 100-jährigen Jubiläum der Einrichtung. Anliegen der
Herausgeber war es ebenso, ausführlich über das Umfeld der Schule
zu informieren. So sind im Buch Beiträge über die Baugeschichte
des Kaßberges als Nobelviertel und heutiges Flächendenkmal,
über die Architektur des Schulgebäudes sowie seinen Architekten,
den Stadtbaurat Richard Möbius (1859 –1945), enthalten.
Komplettiert wird das Buch mit interessanten Erinnerungen,
Exkursen sowie Einzelbeiträgen wie über die jüdischen Schüler,
die zwischen 1908 und 1939 an den beiden Schulen lernten,
über die Heimatdichter Max Wenzel und Otto Thörner, die
jahrzehntelang Lehrer an der Andréschule waren oder über das
ehemalige Zentrale Ensemble des Pionierhauses „Juri Gagarin“,
dessen Mitglieder in der Andréschule unterrichtet wurden.